Internationale Woche der unsichtbaren BehinderungenNicht alles ist sichtbar!

Nicht jede Behinderung sieht man auf den ersten Blick. Manche Menschen haben starke Schmerzen, sind schnell erschöpft oder brauchen mehr Zeit für bestimmte Aufgaben.

Zu den unsichtbaren Behinderungen gehören zum Beispiel Autismus, Multiple Sklerose, Epilepsie und ME/CFS. Auch chronische Erkrankungen können den Alltag stark erschweren, u.v.m.

Vorurteile verletzen

Menschen mit unsichtbaren Behinderungen hören oft: „Du siehst doch gesund aus!“ Andere glauben ihnen nicht oder verlangen, dass sie ihre Behinderung beweisen.

Das verletzt und macht den Alltag noch schwerer.

Manche Menschen können an einem Tag viel schaffen. Am nächsten Tag brauchen sie Ruhe oder Hilfe. Auch Hilfsmittel wie ein Rollstuhl sind manchmal nötig und manchmal nicht.

Nur weil wir eine Behinderung nicht sehen, heißt das nicht, dass sie nicht da ist.

Was können wir tun?

Wir können anderen Menschen zuhören, ihnen glauben und ihre Bedürfnisse ernst nehmen. Wir können Hilfe anbieten und ihnen Zeit geben. Niemand muss seine Erkrankung erklären, um Respekt zu verdienen.

Die Hidden Disabilities Sunflower ist ein internationales Zeichen. Es zeigt, dass ein Mensch vielleicht mehr Zeit, Hilfe oder Verständnis braucht.

Mehr Verständnis im Alltag

Vom 18. bis 24. Oktober 2026 macht die Internationale Woche der unsichtbaren Behinderungen auf dieses Thema aufmerksam. Das Motto lautet „invisible no more“ – „Nicht mehr unsichtbar“.

Die Botschaft ist einfach: Beurteile Menschen nicht nach ihrem Aussehen. Wir wissen nicht immer, was sie erleben oder was sie brauchen.

Hören wir zu, glauben wir einander und begegnen wir allen Menschen mit Respekt.