Dieser Zug hat keine Bremse!Die Tischlerei Intarsia baut 100 Holz-Züge für die ÖGK

In der Inklusiven Tischlerei Intarsia wird derzeit an einem besonderen Auftrag gearbeitet.
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), Fachbereich Gesundheitsförderung, Prävention und Public Health, hat 100 Holz-Züge bestellt.

Jeder Zug besteht aus einer Lok und sieben Waggons.
Die ersten fünf Garnituren wurden bereits an die ÖGK in Klagenfurt geliefert.

Die Züge helfen Kindern

Die Holz-Züge werden später in Kindergärten eingesetzt.
Mit den Zügen lernen Kinder spielerisch etwas über gesunde Lebensmittel und gesunde Ernährung. So macht Lernen Spaß.

Gute Planung ist der Schlüssel

Bevor die Produktion beginnt, muss alles gut vorbereitet werden.
Assistent Markus Neubauer unterstützt das Projekt bei der Planung. Er organisiert die Abläufe und erstellt die technischen Zeichnungen. Dadurch weiß das Team genau, welche Teile gefertigt werden und wie die Arbeit Schritt für Schritt abläuft.

Viele Teile – ein gemeinsames Ziel

Für dieses Projekt müssen insgesamt 24.800 Einzelteile hergestellt werden. Jedes Teil wird sorgfältig bearbeitet und kontrolliert.

Bei der Herstellung werden die Holzteile auf einer Fräsmaschine bearbeitet. Dafür sind insgesamt rund 5.400 Meter Fräsarbeiten nötig. Das entspricht einer Strecke von 5,4 Kilometern.

Ein so großer Auftrag gelingt nur mit guter Planung und guter Zusammenarbeit.

Wichtig sind:

  • eine gute Organisation,
  • genaues Arbeiten,
  • viel Konzentration,
  • gegenseitige Unterstützung im Team.

Jeder Arbeitsschritt ist wichtig. Gemeinsam sorgt das Team dafür, dass alle 100 Holz-Züge in guter Qualität und pünktlich fertig werden.

 

Interview mit Horst Sunko und Patrick Koller

„Gemeinsam schaffen wir das.“

Wie gefällt euch das Projekt?

Horst Sunko: Mir gefällt das Projekt sehr gut. Es ist schön, etwas herzustellen, das später Kindern hilft.

Patrick Koller: Ja, wir bauen nicht nur Holz-Züge. Wir machen etwas, das Kindern Freude macht und beim Lernen hilft.

 

Was ist bei der Arbeit besonders wichtig?

Patrick Koller: Es gibt viele gleiche Teile. Deshalb brauchen wir viel Konzentration.

 

Warum ist Teamarbeit so wichtig?

Horst Sunko: Jeder hat eine Aufgabe. Gemeinsam schaffen wir mehr.

Patrick Koller: Wir helfen uns gegenseitig. Das macht die Arbeit leichter und das Ergebnis besser.

Wie wichtig ist die Planung?

Horst Sunko: Ohne gute Planung geht es nicht.

Patrick Koller: Die technischen Zeichnungen und die Organisation helfen uns jeden Tag. So wissen wir immer, was zu tun ist.

Wie habt ihr euch gefühlt, als die ersten fünf Züge fertig waren und von euch persönlich in Klagenfurt ausgeliefert wurden?

Horst Sunko: Ich war stolz. Es war ein schönes Gefühl.

Was wünscht ihr euch für die nächsten Monate?

Horst Sunko: Dass wir alle 100 Holz-Züge pünktlich fertigstellen.

Patrick Koller: Und dass die Kinder viel Freude mit den Zügen haben und dabei etwas über gesunde Ernährung lernen.