Starke Frauen. Starke Tätigkeiten.Im Fokus: Ingrid Friedl & Katharina Koslic aus der Kund*innenvertretung.

Heute zeigen wir zwei Powerfrauen aus der Kund*innenvertretung: Ingrid Friedl und Katharina Koslic.
Beide sind da, wenn andere Unterstützung brauchen – sie hören zu, fragen nach, bleiben dran und setzen sich für Rechte und Respekt ein.

„Starke Tätigkeiten“ 
Katharina und Ingrid fahren zu verschiedenen Standorten und bauen Kontakt auf. Es entsteht mit der Zeit großes Vertrauen, wenn man Menschen wieder trifft, ins Gespräch kommt und einfach da ist. Oft erkennen sie über Mimik und Gestik, was jemand ausdrücken möchte – manchmal auch über einen Taster als Antwort.

Wenn ein Anliegen kommt, wird es aufgeschrieben, besprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht.
Die Kernaufgabe ist also: Vertrauen gewinnen, Anliegen vorbringen und Mut machen – auch dann, wenn Themen schwer sind. „Es ist nicht immer leicht, aber sinnvoll. Es macht Spaß, ist eine Herausforderung, hat Höhen und Tiefen – und gerade durch diese Tiefen wird man stärker.“

Und wenn Probleme immer wieder auftauchen, gehen sie einen Schritt weiter:
Wenn etwas dreimal gleich passiert, braucht es klare nächste Schritte!

Wann sie merken: „Jetzt habe ich wirklich geholfen“:
Katharina: „Wenn Menschen sich bedanken, lächeln und spürbar wird, dass wieder ein Stück Sicherheit da ist.“

Weltfrauentag heißt für beide: nicht leise werden
Ingrid sagt: „Weltfrauentag bedeutet, Frauen zu ermutigen, stark zu sein, für sich einzustehen, die Meinung zu sagen – und nicht alles runterzuschlucken. Manchmal darf man auch sprichwörtlich ‚auf den Tisch hauen‘, damit es gehört wird.“

Katharina bringt es ebenso auf den Punkt: Frauen sollen an diesem Tag ein Zeichen setzen, dass sie stark sind – mit und ohne Beeinträchtigung. Und ja: Es gibt Situationen, in denen man als Frau nicht immer durchkommt. Umso wichtiger sind Respekt und Anerkennung.

Was sie sich wünschen:
Beide sprechen über Sichtbarkeit und Gleichstellung:
• Gehört werden und respektiert werden – als Frau und als Person
• Barrierefreiheit, die wirklich im Alltag ankommt: Infos, Wege, Parkplätze, Öffis – und im öffentlichen Leben (z. B. Gasthäuser, Bus)
• Faire Jobchancen: Frauen mit Behinderung werden oft benachteiligt – Wertschätzung und echte Chancen zählen
• Rechte in barrierefreier Form: Formulare und wichtige Infos müssen nutzbar sein – und Wahlen barrierearm möglich

Und weil starke Frauen oft starke Vorbilder haben: Beide nennen Menschen, die Mut geben und stärken. Ingrid ihre Begleiterin in der Kund*innenvertretung, von der sie viel lernen durfte, und Katharina unter anderem ihre Schwiegermutter.

Danke, Ingrid und Katharina für eure Zeit, eure Klarheit – und dafür, dass ihr andere unterstützt, wenn es schwierig wird.