Einleitung

Barrierefrei im Kopf Beilage in der Kleinen Zeitung

Barrierefrei im Kopf Beilage in der Kleinen Zeitung

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Menschen mit Behinderungen gut beschützt in Heimen außerhalb der Ballungszentren versorgt wurden. Heute zählt, wie sie selber leben möchten und das artikulieren ihre Vertreterinnen und Vertreter ganz unmissverständlich: Sie möchten aktiv sein und Kontakte mit unterschiedlichen Menschen pflegen. Vom Kindergarten über die Schule bis zur Arbeitswelt wollen sie mitten im Geschehen sein. Sie möchten ihr Leben im Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst gestalten, ihren Unterhalt verdienen und sich beruflich verwirklichen.
Die Lebenshilfe hat längst darauf reagiert. In dieser Zeitschrift finden Sie zahlreiche Beispiele dafür, wie sich ihre Angebote in den vergangenen Jahren so entwickelt haben, dass der Weg zur Inklusion geebnet wird. Von einer Gesellschaft, die Menschen unvoreingenommen, wertschätzend und auf Augenhöhe begegnet, die niemanden ausgrenzt, haben wir alle etwas. Bis dahin müssen aber noch viele Hindernisse abgebaut werden. Zuallererst die Barrieren im Kopf. Da können wir viel von Kindern lernen, wie sie in den Reportagen über die Schulassistenz in Feldbach und den Kindergarten in Trofaiach lesen können. Kinder kennen keine Vorurteile. Nehmen wir sie uns zum Vorbild!

Heidrun Notbauer,
Präsidentin der Lebenshilfe Steiermark

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Beilage „Barrierefrei im Kopf”